Spitzenplatz für Robin Angst in Zürich

 

Mit insgesamt vier Spielern war die Delegation des Schachklubs Olten beim traditionellen Zürcher Weihnachts-Open auch schon stärker ausgefallen. Dafür konnte sich Robin Angst über einen Spitzenplatz freuen, kam der Junior doch im Allgemeinen Turnier mit 5½ Punkten aus sieben Runden auf Rang 15 unter 181 Teilnehmern. Die drei restlichen SKO-Mitglieder landeten im breiten Mittelfeld – Markus Angst (56.) und Walter Stegmaier (65.) mit je 4 und Guido Born (112.) mit 3 Punkten.

MA

 

Schönenwerd-Gösgen gewinnt Schachtag

Eine äusserst knappe Entscheidung gab es beim Solothurner Schachtag im Bahnhofbuffet Olten, an dem dieses Jahr nur vier Vereine teilnahmen. Mit lediglich drei Zehntelpunkten Vorsprung setzte sich Schönenwerd-Gösgen vor den Schachfreunden Solothurn durch. Rang 3 ging an den Schachklub Solothurn, Rang 4 an Olten. In der Einzelwertung schwangen die beiden Oltner Philipp Hänggi und Walter Stegmaier mit je 6½ Punkten aus sieben Runden obenaus.

MA

Resultate

Solothurner Schachtag in Olten: 1. Schönenwerd-Gösgen 7,40. 2. Schachfreunde Solothurn 7,10. 3. SK Solothurn 6,97. 4. Olten 5,75. – 4 Klubs.

Einzelwertung: 1. Philipp Hänggi und Walter Stegmaier (beide Olten) je 6½ aus 7 (29/26,25). 3. Mauro Rothen (Solothurn) 5½ (34). 4. Bruno Bosco (Olten) 5½ (30). 5. Benjamin Jöri (Solothurn) 5 (29). 6. Kevin Jaussi (Schönenwerd-Gösgen) 5 (26). 7. Stefan Imhof (Solothurn) 4½ (32½). 8. Gerhard Jöri (Solothurn) 4½ (29). 9. Rolf Pellegrini (Schönenwerd-Gösgen) 4½ (27). 10. Ernst Lienberger (Schachfreunde) 4½ (25). – 42 Teilnehmer.

 

Oltner Stadtcup: Prominente Opfer

 

Die Achtelfinals des Oltner Stadtcups im Schach forderten ein paar prominente Opfer. So schieden mit Jesse Angst (gegen David Monnerat) und dessen jüngerem Bruder Robin Angst (gegen Neumitglied Thomas Thaumüller) die beiden Erstplatzierten der letzten SKO-Vereinsmeisterschaft aus. In die Verlängerung musste gegen den deutlich ELO-schwächeren SKO-Vereinspräsident Thomas Schmidt überraschenderweise der zehnfache Sieger Peter Hohler. Nach einem Remis in der Partie mit normaler Bedenkzeit entschied er das Tie-Break für sich. Mit Philipp Hänggi erreichte ein weiterer früherer Sieger die Runde der letzten acht, derweil die sechs restlichen Viertelfinalisten Paul Niederer, Adrian Kamber, David Monnerat, Guido Born, Peter Businger und Thomas Thaumüller diesen K.o.-Wettbewerb noch nie gewonnen haben.

 

 

Paul Fischers Coup in Martigny

 

Den Traum eines jeden Amateurspielers erfüllte sich Paul Fischer am Open in Martigny. In der Startrunde trotzte der für den Schachklub Olten spielende Erlinsbacher dem 598 ELO-Punkte mehr aufweisenden Internationalen Meister Christian Maier aus Deutschland ein Remis ab. Möglich machte der 67-jährige Routinier und Vielspieler dieses «Schachwunder» mit seiner Spezialeröffnung Orang-Utan (1. b4).

 

Paul Fischer hatte gar eine bessere Stellung, als er seinem prominenten Gegner nach 38 Zügen das Remis offerierte, das dieser sportlich-freundlich annahm. «Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach», meinte Fischer nach der Partie. In der 4. Runde traf er nochmals auf einen Internationalen Meister – Nedeljko Kelecevic (Winterthur) – und verlor erst nach harter Gegenwehr. Mit 2 Punkten aus sechs Runden (eine Runde liess er für eine Velotour aus) wies er in Martigny praktisch die gleiche Performance auf wie der zweite SKO-Spieler Slavko Andjelkovic (Kappel). Der Sieger des Hauptturniers II am Bundesturnier im Juni in Olten holte 2½ aus 7.

 

MA

 

Biel: Spitzenplatz für Walter Stegmaier

 

Zwei Wochen nach seinem 8. Platz im Hauptturnier II an den Schweizer Einzelmeisterschaften in Leukerbad brillierte Walter Stegmaier auch beim Bieler Schachfestival. Der für den Schachklub Olten spielende Schönenwerder holte im Allgemeinen Turnier 6 Punkte aus neun Partien und kam damit als Nummer 33 der Startrangliste auf den ausgezeichneten 12. Rang. Damit war der 67-jährige Routinier drittbester Schweizer und zweitbester Senior.

 

Lange mit den besten Schweizern hielt auch FM Bruno Kamber im stark besetzten Meisterturnier mit. Zwar holte der Oltner in den beiden letzten Partien nur noch ein Remis, doch 5½ Punkte aus elf Runden bedeuteten ein beachtliches 50-Prozent-Resultat.

 

 

Zwei Top-Ten-Plätze für Oltner an der SEM

 

An den Schweizer Einzelmeisterschaften in Leukerbad, wo der 80-jährige Viktor Kortschnoi seinen fünften Titel gewann, gab es für zwei Spieler des Schachklubs Olten Top-Ten-Plätze. Peter Hohler wurde im Senioren-Titelturnier (zehn Teilnehmer) wie im vergangenen Jahr mit zwei Siegen und sieben Remis Vierter und verpasste damit wiederum nur knapp eine Medaille. Walter Stegmaier kam in Hauptturnier II mit 5 Punkten aus sieben Partien (fünf Siege/zwei Niederlagen) auf den 8. Platz unter 117 Teilnehmern.

 

Mittelfeldplätze gab es im Wallis für die drei restlichen SKO-Spieler. Robin Angst holte im Nationalturnier (oberste Kategorie) 4 Punkte aus neun Runden, Paul Fischer kam im Hauptturnier II auf 3 aus 7 und Fritz Jäggi im Hauptturnier III auf 4 aus 7.

 

MA