SMM: Olten II (in die 1. Liga) und Olten III (in die 2. Liga) steigen direkt auf!

 

Unglaublich, aber wahr: Olten II steigt in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) ebenso direkt von der 2. in die 1. Liga auf wie Olten III von der 3. in die 2. Liga! In beiden Fällen verzichten nämlich sämtliche möglichen Gegner aus den beiden Nachbargruppen auf das Aufstiegsspiel.

 

Für den SKO ist dies im 90. Jahr seines Bestehens gleich eine doppelte Premiere: Erstmals ist unser Verein in der kommenden Saison mit der zweiten Mannschaft in der 1. Liga und mit dem dritten Team in der 2. Liga vertreten – was uns in der nächsten Saison in sportlicher Hinsicht vor grosse Herausforderungen stellen, gleichzeitig aber auch eine spannende und interessante Aufgabe sein wird.

 

Olten II hatte in den vergangenen 20 Jahren schon zweimal an die 1.-Liga-Pforte geklopft, war aber jeweils im Aufstiegsspiel hängengeblieben. 1998 verlor man 2:4 gegen den kurz zuvor neugründeten Schachklub Rössli Reinach/BL, 2010 3:3 (mit schlechterer Brettwertung) gegen March-Höfe.

 

In der überragenden Saison 2018 – für die das Saisonziel eigentlich Klassenerhalt lautete, völlig überraschend aber der Gruppensieg mit dem Punktemaximum (!) herausschaute – stachen drei Olten-II-Spieler besonders heraus. Adrian Lips (mit einer sensationellen ELO-Performance von 2209) und Stephan Büttiker (2082) holten je 6 Punkte aus sieben Partien und gehörten damit zu den sechs besten 2.-Liga-Spielern dieses Jahres. Und der sechsmal am ersten Brett spielende David Monnerat (2132) kam auf 5 aus 7.

 

 

Von links: Adrian Lips (6 aus 7), David Monnerat (5 aus 7) und Stephan Büttiker (6 aus 7)

waren die drei überragenden Spieler von Olten II in dieser SMM-Saison.

 

 

 

Den totalen SMM-Triumph kann am 3. November die erste SKO-Mannschaft klar machen, wenn sie das Aufstiegsspiel zur Nationalliga B gewinnt. Mit Gligoric trifft sie allerdings auswärts auf einen grossen Brocken. Denn die Zürcher gewannen die Ostgruppe verlustpunktlos, und ihr serbischer Grossmeister Dejan Pikula entschied am ersten Brett alle sechs Partien für sich.

 

Text und Fotos: MA.